Geld verdienen – aber womit?

Im Grunde gibt es unendlich viele Möglichkeiten Geld zu verdienen. Doch die Art und Weise beeinflusst maßgeblich den später zu erwartenden Casflow. So unterscheiden wir hier grundsätzlich zwischen einem „aktiven“-Einkommen und einem „passiven“-Einkommen. Weiter lässt sich unterscheiden, ob ich „hauptberuflich“ an meinem Projekt arbeite, oder es sich um eine nebenberufliche  Tätigkeit handelt.

Die folgende Auflistung möglicher Einnahmequellen soll dir als Gedankenstütze dienen. Es gibt einfach zu viele, um hier alles aufzuführen. Wenn du eine Ergänzung hast, nutze hierfür gerne die Kommentarfunktion. Nach und nach werden wir die hier aufgeführten Schlagwörter mit Beiträgen hinterlegen, welche dir noch weitergehende Informationen liefern. Hier geht es also nur darum, deiner Kreativität etwas auf die Sprünge zu helfen.

  • Am Ende gibt es eine Auflistung für Faule 😉

„Aktives“-Einkommen

Beim aktiven Einkommen geht es in erster Linie darum Zeit gegen Geld einzutauschen. Das heißt, je mehr Zeit du in die Erfüllung einer Aufgabe steckst, desto mehr Geld wirst du verdienen. Das klappt ideal bei Jobs auf Stundenlohn-Basis. Sobald du aber ein Festgehalt bekommst, findest du dich schnell in der Situation wieder, dass du mit unbezahlten Überstunden deinen eigentlichen Stundenlohn reduzierst. Auch solltest du keine Zeit mehr investieren wollen, bricht sofort deine Einnahmequelle weg.

Dennoch bietet die Variante Zeit-gegen-Geld auch Möglichkeiten zur Steigerung deines Einkommens. In deinem Hauptberuf kannst du zum Beispiel durch gezielte Weiterbildungen deinen Marktwert erhöhen. Damit eröffnest du dir weitere Aufstiegschancen und kannst dein Gehalt steigern. Bildung hat einen weiteren wesentlichen Vorteil: Du hast mehr Auswahl. Je besser du qualifiziert bist, oder je mehr du zu einem Thema weißt, desto mehr Möglichkeiten stehen dir am Ende zur Verfügung.

Außerhalb deines Hauptjobs kannst du durch eine Nebentätigkeit dein Einkommen aufbessern. So gibt es im Dienstleistungsgewerbe immer wieder Möglichkeiten am Abend oder am Wochenende etwas dazu zu verdienen. Dabei erweiterst du zudem deinen Horizont und schaffst durch Disziplin und Ehrgeiz die Grundlagen für späteren Wohlstand.

Als Nebenjobs von zu Hause bieten sich z.B. Produkttester, die Teilnahme an Marktforschung und Umfragen, sowie als Testkäufer an.

Als Übergang zum Unternehmer mit dem Ziel eines passiven Einkommens kannst du dich auch nebenberuflich selbstständig machen. Dabei sollte dir jedoch klar sein, dass du dann selbst und ständig für alles verantwortlich bist. Versuche dies also eher als Übergang zum Unternehmertum zu verstehen.

„Passives“-Einkommen

Wenn du wirklich unbegrenztes Wachstumspotenzial nutzen möchtest, dann benötigst du ein passives Einkommen. Passiv bedeutet in dem Fall, dass deine Einnahmen fließen, auch wenn du gerade keine Zeit investierst. Wichtig vorab. Um ein hohes passives Einkommen zu generieren wirst du in der Regel vorher überdurchschnittlich viel Zeit investieren müssen. Denn von nichts kommt auch nichts.

4+1 Weg, wie du dir von zu Hause ein passives Einkommen über 1000€ aufbauen kannst (cashimflow.de)

Werde Unternehmer

Willst du wirklich reich werden, solltest du unternehmerisch tätig sein. Je nach Quelle sind etwa 80% aller Reichen selbst Unternehmer. Hinzu kommen zahlreiche Beteiligungen an anderen Unternehmen.

Start-Up oder Franchise

Eine Option ist es, ein Start-Up/Unternehmen zu gründen. Hier hast du die größten Freiheitsgrade in der Gestaltung, jedoch auch mit die höchsten Risiken und Kosten für den Aufbau. Etwas kalkulierbarer ist der Einstieg in einem Franchise-Unternehmen. Hier kannst du auf ein etabliertes Geschäftsmodell inkl. Vertriebskanälen und vorgefertigtem Angebot zurückgreifen. Hier ist das Risiko etwas geringer als bei einer Neugründung. Lediglich das hohe Einstiegskapital von mehreren tausend Euro kann hier eine Hürde sein. Egel ob Firmengründung oder Franchise, beide sind meist in Vollzeit umzusetzen.

Bilde ein Network

Eine dritte immer beliebtere Variante ist das Networkmarketing. Hier sind die Einstiegskosten und das wirtschaftliche Risiko meist geringer als bei den vorgenannten Varianten. Je nach Produkt oder Dienstleistung hast du nur sehr geringe Einstiegsgebühren. Hinzu kommt, dass Online-Shop, Vertriebskanäle und Marketingunterstützung zentral vorbereitet werden und du direkt starten kannst. Aber auch beim Networkmarketing gibt es einige Unterschiede.

Es gibt zahlreiche Versicherungs- und Finanzdienstleister. Dabei muss dir aber bewusst sein, dass du eine Versicherung oder ein Finanzprodukt nur einmal verkaufen kannst und somit ständig neue Kunden benötigst. Auch bei Konsumgütern, wie Haushaltswaren gibt es Grenzen. Ideal sind Produkte, welche immer wieder nachgekauft werden müssen. Hierzu zählen Kosmetika, Nahrungsergänzung, Beaty- und Lifestyle-Produkte. Zum Beispiel gehen wir regelmäßig in den Drogeriemarkt, kaufen aber nicht jede Woche einen Kühlschrank.

Automatisiert Handeln

Als reiner Händler kannst du deinen Vertriebskanal selber wählen. Im Networkmarketing ist oft der persönliche Kontakt gewünscht, bzw. von Vorteil. Du kannst dich aber auch bei Produzenten als Handelspartner positionieren und diese Produkte gezielt und automatisiert über Amazon oder Ebay verkaufen. Hier ist es zunächst nötig den Prozess einzurichten. Einmal eingerichtet kannst du mit überschaubarem Aufwand skalierbare Umsätze erzielen.

Werde Kreativ

Alternativ oder ergänzend zum Aufbau eines eigenen Geschäfts, kannst du durch geistige und künstlerische Aktivitäten dein Einkommen ergänzen. Z.B. können Kreative durch das Erstellen von Grafiken, Logos oder Texten diese auf T-Shirts, Tassen oder anderen Artikeln platzieren und über entsprechende Plattformen vertreiben. Die gesamte Logistik übernimmt dabei der Plattformbetreiber.

Wenn du eher zum Schriftsteller neigst, bietet sich das Schreiben von Büchern (auch als eBook) oder Artikeln auf Webseiten an. Als Buchautor verdienst du am Verkauf deines Buches. Als Blogger versuchst du deine Inhalte zu monetarisieren indem du Testberichte oder Beiträge für andere schreibst. Weiter kannst du auf deinem Blog gezielt Werbung schalten oder über Affiliate-Partner mit Produktempfehlungen eine Provision verdienen.

Lass dein Geld arbeiten

Alle oben genannten Beispiele basieren darauf, dass du zunächst Zeit in die Umsetzung investieren musst. Viele haben aber den Vorteil, dass kaum Startkapital nötig ist. Solltest du jedoch wenig Zeit, aber über etwas Kapital verfügen, dann ist es sinnvoll dein Geld für dich arbeiten zu lassen. Dies geht am besten über den Zinseszins-Effekt.

Du kannst durch Investitionen in Aktien oder vergleichbare Finanzprodukte im Laufe der Zeit ein vernünftiges Finanzpolster aufbauen. Hier solltest du dich vorab jedoch entsprechend informieren, bzw. beraten lassen. Weitere Möglichkeiten sind Investitionen in Immobilien, Start-Ups oder Kredite.

Der Gedanke dahinter ist im Grunde immer der Gleiche. „Am Ende gewinnt immer die Bank. Also sei die Bank.“ Dieses Zitat kennst du sicher, oder hast es so ähnlich schon einmal gehört. Dahinter verbirgt sich die Logik, dass über die kontinuierlich fließenden Zinseinnahmen ein stetiger Cashflow generiert wird.

Da jedes Investment auch Ausfallrisiken mit sich bringt, ist es wichtig, sich vorab schlau zu machen und seine persönlichen Risiken einschätzen zu können.

Übersicht

Ich hoffe, du konntest durch diesen Überblick neue Ideen sammeln. Einzelne Themen werden wir zukünftig auch detaillierter Betrachten. Es lohnt sich also später wieder vorbei zu schauen.

SchlagwortEinkommensartBemerkungen
Mehr Zeit im HauptberufAktiv, Zeit gegen GeldBegrenzt möglich, falls Überstunden nicht vergütet werden
Aufstieg im HauptberufAktiv, Zeit gegen GeldMöglich durch Weiterbildung
NebenjobAktiv, Zeit gegen GeldAls Kellner, Kassierer, Produkttest, Umfragen, Testkäufer, etc
Unternehmer, Start-UpAktiv (als Selbstständiger), PassivHohes Einstiegsrisiko, viel Zeit und Kapital nötig
FranchiseAktiv, passivHohe Einstiegskosten, etabliertes Geschäftsmodell
NetworkmarketingPassiv, (aktiv, falls reiner Verkauf)Geringe Einstiegskosten, vorhandene Infrastruktur, meist skalierbar
Verkäufer auf Ebay, AmazonPassivEigene oder fremde Produkte verkaufen, sehr gut skalierbar, automatisierbar
Logodesign, T-ShirtsPassivSehr einfach umsetzbar, Einnahmen können sehr gering ausfallen
eBooksPassivUmsatzerwartung eher gering, gute Ergänzung oder Kombination mit anderen Produkten/Dienstleistungen
Webseite, BlogPassivWerbung schalten, bezahlte Beiträge platzieren, geringe Einstiegskosten
AktienPassivVerlustrisiko, langfristig, Kapital nötig
ImmobilienPassivMeist hohe Investition, spezielles Wissen nötig
KreditePassivKapital nötig, Verlustrisiken
Investition in Start-UpsPassivKapital nötig, Verlustrisiken

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